Ein Wochenende Mitte März, etwa 120 junge Siebenbürgerinnen und Siebenbürger in Saalbach-Hinterglemm – es war wieder Zeit für die Skifreizeit der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD).
Am 14. März 2025 wurden die Teilnehmenden der SJD-Skifreizeit ab 17 Uhr in der renovierten Jugendpension Müllauerhof im österreichischen Saalbach mit dem Duft frisch geschnittener Zwiebeln begrüßt. Diese wurden zum siebenbürgisch-sächsischen Willkommens-Snack, bestehend aus Zacuscă, Vinete und Fettbrot, gereicht. Gut gestärkt bezogen die Gäste die Zimmer und anschließend wurde die Tanzfläche in der neu gebauten Lobby eröffnet. Für beste Stimmung sorgte bis in die frühen Morgenstunden die Combo Band.

Am Samstagmorgen ließen sich einige mutige Skibegeisterte von der Müdigkeit in den Knochen und dem Nebel auf den Webcams nicht beirren und machten sich kurz nach acht Uhr auf den Weg ins Skigebiet. Der über Nacht gefallene Neuschnee und Nebelschwaden, die die Sicht einschränkten, machten selbst den geübteren Skifahrern zu schaffen. Doch als gegen Mittag die Sonne durchbrach und das atemberaubende Bergpanorama sichtbar wurde, waren die schmerzenden Oberschenkel schnell vergessen.
Zum Mittagessen trafen sich die Gruppen „Skifahrer“ und „Langschläfer“ im SkyRest, einer gemütlichen Hütte an der Bergstation Schattberg X-press und genossen Kaspressknödelsuppe und Kaiserschmarrn auf der großen Sonnenterasse. Während die erste Gruppe nach der Stärkung den zweiten Teil des Skitags antrat, machten sich die anderen auf die Jagd nach einzigartigen Foto- und Videomotiven im Schnee.
Um 17 Uhr kamen alle rund um das Lagerfeuer im Außenbereich des Müllauerhofs zusammen. Die Combo Band spielte in akustischer Besetzung auf und gemeinsam wurden bekannte Melodien wie „Rote Rosen“ und „Wahre Freundschaft“ angestimmt. Nach dem Abendessen in der Unterkunft wurde erneut ausgelassen zu Combo-Musik getanzt, gefeiert und gesungen – bis die Scheiben der verglasten Lobby beschlagen waren.
Am nächsten Morgen lag die Wehmut des Abschieds in der Luft: Nach einem schnellen Frühstück und dem traditionellen Gruppenbild, das der Wirt vom Dach seiner Pension schoss, hieß es Lebewohl – oder besser: Auf Wiedersehen, denn 2026 kommt bestimmt.